Aktuelles

DTG-Seminar 2010 in Nordhorn

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Juli 2010 um 15:23 Uhr

Das diesjährige Seminar der Deutschen Tierpark-Gesellschaft findet vom 22. bis 24. September im Tierpark Nordhorn statt. Themen des Vortragsprogramms sind " Zukunft und Chancen kleinerer Zoos" sowie "Lernspiele zum Selberbauen". Begleitende Exkursionen führen in den Naturzoo Rheine sowie den niederländischen Affenpark Apenheul.


 

Immobilisationskurs am 21.09.2010

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Am 21.09.2010 findet im Tierpark Sababurg, Sababurg 1, 34369 Hofgeismar-Sababurg, ein eintägiger Immobilisations-Auffrischungs- und Schnupperkurs statt. Referenten sind Dr. Julia Gräfin Maltzan und Prof. Dr. Henning Wiesner, Praxis für Zoo- und Wildtiere München, www.wildlifevets.de. Im Kurs wird u.a. der Prototyp des neuen, von Prof. Wiesner federführend mitentwickelten Blasrohrgewehres vorgestellt. Der Kurs dauert von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Inhalte sind:

  • Vorstellung eines neuen Narkosegewehres mit neu entwickeltem Narkosepfeil 5 ml
  • Praktische Demonstration mit Übungen: Blasrohr 16 mm mit Wollbüschel- und Kelchstabilisator
  • Umsetzen eines Gatterwildes in Immobilisation
  • Fragestunde zum Erfahrungsaustausch auf dem gesamten Gebiet der Wildgatterpraxis

Die Teilnahmegebühr beträgt 60,00 € pro Person. Anmeldung und Anfragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Deutschen Wildgehege-Verbandes e.V. unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 05671-766499-11. Eine formlose Anmeldung per E-Mail ist ausreichend.

 

Tierpark Zittau von Neiße-Hochwasser überflutet

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. August 2010 um 22:26 Uhr

Das Hochwasser der Neiße hat nach mehreren Dammbrüchen am Sonnabend (7. August 2010) gegen 19 Uhr den in der Weinau gelegenen Tierpark Zittau fast vollständig überflutet. Bereits nach zehn Minuten stand das Wasser einen Meter hoch, nach einer halben Stunde sogar bis zu zweieinhalb Meter. Auch unter Aufbietung aller Kräfte konnte das Tierparkteam nicht alle der 360 Tiere retten. An Verlusten sind zehn Lamas, ein Pferd, ein Gürteltier, ein Ara sowie einige weitere Tiere zu beklagen. Viele von ihnen waren stadtbekannte Tierpersönlichkeiten. Strömung und einsetzende Dunkelheit erschwerten die dramatischen Rettungsaktionen.


Das Tierparkgelände wurde unglaublich schnell überflutet. Als der Pegel endlich sank, blieben großflächige Senken gefüllt.


„Viele Tiere waren in Panik, auch durch die umgestürzten Bäume“, beschreibt Tierparkdirektor Bernd Großer die kritische Situation. So konnte Trampeltier "Mustafa" erst nach 14 Stunden dazu bewegt werden, denjenigen Platz zu verlassen, an dem es von der Flut überrascht wurde. Ebenso schwierig gestaltete sich die Rettung eines Pferdes, das bereits bis zum Hals im Wasser stand und nicht von der Seite seines toten Artgenossens weichen wollte.


Ein Trampeltier wird aus den Fluten gerettet

Evakuierung eines Trampeltiers durch die Tierparkmitarbeiter. Foto: Matthias Weber, Großhennersdorf


Fortbewegung auf Tierparkwegen mit dem Boot. Foto: Thomas Knorr, Zittau


Die Schäden an Gebäuden und Gehegen sind enorm und lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffern. Vom Ernst der Lage überzeugte sich vor Ort im Tierpark auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Bis zu 1,5 Meter hoch stand das Wasser am Montag noch in den niedriger gelegenen Geländeteilen. Seit Dienstag pumpt das THW pausenlos Wasser aus der Weinau ab.


 

In den Wassermassen gingen die Gehege, Parkmobiliar, Spielplätze, eine Jurte sowie die vielen, liebevoll errichteten Lehmbauten unter. Auch der Bereich des Wirtschaftshof stand komplett unter Wasser. Hier entstand großer Schaden an der technischen Ausstattung.

Die verbliebenen Tiere befinden sich inzwischen in Sicherheit. Soforthilfe bei der Versorgung mit Futter sowie der Unterbringung von Tieren leistete der Tierpark Görlitz. Auch Privatleute nahmen zahlreiche Tiere auf.


Die Deutsche Tierpark-Gesellschaft hat eine Hilfsaktion ins Leben gerufen. Bitte unterstützen Sie diese nach Kräften mit Überweisungen auf folgendes Spendenkonto:


Deutsche Tierpark-Gesellschaft

Kontonummer: 10 41 77 001

Bankleitzahl: 800 636 48

Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG

(BIC GEN0DEF1NMB, IBAN DE58800636480104177001)


Aus naheliegenden Gründen muss der Tierpark bis auf weiteres geschlossen bleiben.


> Nachrichtenbeitrag von Oberlausitz TV mit aktuellen Bildern aus dem Tierpark Zittau und einem Interview mit Tierparkdirektor Bernd Großer


Weitere Bilder ...




> English version

„Viele Tiere waren in Panik, auch durch die umgestürzten Bäume“, beschreibt Tierparkdirektor Bernd Großer die kritische Situation. So konnte Trampeltier "Mustafa" erst nach 14 Stunden dazu bewegt werden, denjenigen Platz zu verlassen, an dem es von der Flut überrascht wurde. Ebenso schwierig gestaltete sich die Rettung eines Pferdes, das bereits bis zum Hals im Wasser stand und nicht von der Seite seines toten Artgenossens weichen wollte.
   

Sturmtief "Norina" tobte im Tierpark Nordhorn

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Als am Montag, den 12. Juli 2010 das Sturmtief "Norina" über Norddeutschland wütete, traf es den Tierpark Nordhorn besonders hart.  Durch das  Unwetter stürzten zahlreiche große Bäume um, andere verloren starke Äste. Eine Pappel vom Rand des Tierparkgeländes erschlug eine Passantin. Eine Eiche zerstörte die Voliere der Geier.


Nach emsigen Aufräumarbeiten kann der Tierpark Nordhorn nun am morgigen Freitag, den 16. Juli seine Pforten wieder öffnen. Fachfirmen und Handwerker-Vorarbeiter haben die Besucherwege für sicher erklärt. Tierpark-Geschäftsführer Thomas Berling gibt folgende Einschätzung: "Die Säge- und Aufräumarbeiten werden sich natürlich noch einige Wochen hinziehen, so dass es in Teilbereichen kurzzeitig zu Wegesperrungen kommen kann. Auch einige Grünanlagen des Familienzoos werden morgen noch nicht den gewohnt gepflegten Eindruck machen. Alle Mitarbeiter des Tierparks und Helfer werden mit Hochdruck weiterarbeiten, um die vielen Reparaturen durchzuführen. Die Geier- und Steinbockvoliere bleibt vorerst geschlossen, da das Netz und einige Seitenteile komplett erneuert werden müssen. Die Schlosserei und Schmiede Thomas und Clemens GmbH aus Nordhorn hat sich sofort angeboten zu helfen und wird das ganze Wochenende durcharbeiten, damit die Tiere schon bald wieder ihre Ställe verlassen können."


Infostand mit Spendenaktion am Wochenende von Förderverein und freiwilligen Helfern


Die Schäden für den Tierpark sind erheblich. Nach Aussage von Geschäftsführer Thomas Berling hat der Sturm "Norina" den Park finanziell etwa um ein halbes Jahr zurückgeworfen. Zahlreiche Helfer und Freunde des Tierparks haben sich daraufhin unter Federführung des Fördervereins zusammengefunden um aktiv zu werden. So wird es am kommenden Wochenende im Eingangsbereich einen Informationsstand geben. Hier können hilfsbereite Zoobesucher Spenden, dem Förderverein beitreten, oder eine Tierpatenschaft übernehmen. Die Nordhorner Firma Werbeartikel Veldboer hat zudem T-Shirts gesponsort, die mit Fotos des Tierparkfotografen Franz Frieling bedruckt am Stand zum Verkauf stehen.


Spendenaufruf Strumschaden Tierpark Nordhorn




Spendenkonto des Tierparks Nordhorn:

Kreissparkasse Nordhorn

BLZ 267 500 01

Kontonummer 34 34 34




Alle Gänsegeier wieder eingefangen


Am späten Donnerstag Mittag konnte auch der letzte der abtrünnigen Gänsegeier mit Hilfe der Nordhorner Feuerwehr wieder eingefangen und zum Tierpark zurückgebracht werden. Mehrere Teams folgten den ganzen Vormittag dem wertvollen Zuchtweibchen von Meldung zu Meldung. Irgendwann landete es dann in einem Baum am Kanal in Nordhorn. Nachdem die Feuerwehr den Vogel mit einem Wasserwerfer nass gemacht hatte, startete dieser zunächst los, um sich auf der anderen Kanalseite wieder in einem Baum niederzulassen. Ein erneuter Wasserstrahl brachte "Lisa" jedoch ins Trudeln, so dass sie auf dem Boden landen musste. Hier konnte Revierleiter Tom ten Tusscher das ausgebüxte Tier mit einem Kescher einfangen. Geier und Fänger sind wohlauf, aber sehr erschöpft.


Mehr über den Tierpark Nordhorn: http://www.tierpark-nordhorn.de

 

Zoos engagieren sich für den Amphibienschutz

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Artenvielfalt erhalten und Lebensräume schützen – Zoos engagieren sich für den Amphibienschutz


Frosch, Kröte und Salamander sind in Gefahr. Die Bestände der Amphibien nehmen weltweit ab. Ein Drittel aller Arten ist gefährdet. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Mit einem langfristigen Programm wollen die deutschen Zooverbände in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) dazu beitragen, die Biodiversität im Bereich der Amphibien zu erhalten.


Der Weltzoo-Verband (WAZA) hatte 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen. Die Zoos im deutschsprachigen Raum spendeten damals rund 70.000 EUR für den Amphibienschutz. Die Zooverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren aber der Meinung, dass mit einer zeitlich befristeten Kampagne wenig erreicht werden könne. Sie hatten sich deshalb bereits 2007 mit der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zusammen gefunden, um ein langfristiges Amphibienschutzprogramm ins Leben zu rufen, an dem sich sowohl die Zoos, Tier- und Wildparks im deutschsprachigen Raum als auch Privathalter beteiligen sollten. Dieses Programm verfolgt unterschiedliche Ziele, wie Information der Zoobesucher und der breiten Öffentlichkeit, Thematisieren des Amphibienschutzes im Rahmen des Zoo-Unterrichts, Schaffen der Voraussetzungen für langfristige Zuchtprogramme, ökologische Aufwertung der Zoogelände zur Schaffung von Lebensräumen für heimische Amphibien, Betreuen von Schutzgebieten, Unterstützen von Zoos und Behörden in Entwicklungsländern mit einer hohen Artenvielfalt, und Beteiligung an Forschungs- und Schutzprojekten in Entwicklungsländern.


Laubfrosch (Foto: Dr. Dollinger)Start für das Programm war ein im Juni 2007 in Chemnitz durchgeführter Amphibienkurs, an dem Vertreter der Zooverbände, der Zoos und der DGHT teilnahmen. Seitdem bildet der Berufsverband der Zootierpfleger regelmäßig Tierpfleger für die Betreuung von Amphibien aus. Es wurden von einem DGHT-Mitglied koordinierte Zuchtprogramme für etwa ein Dutzend Arten in Angriff genommen, in Zusammenarbeit mit dem Verband deutschsprachiger Zoopädagogen, der Stiftung Artenschutz sowie dem Deutschen Wildgehege-Verband wurden Flugblätter und Lehrmittel herausgegeben. Mehrere Zoos bauten neue Amphibienausstellungen.


Um einen weiteren Teil der Schutzbestrebungen zu finanzieren, sammelten Zoos und Verbände in den Jahren 2008/2009 rund 41.000 EUR, die von der Stiftung Artenschutz treuhänderisch verwaltet wurden. Damit können vier Feldprojekte in den Alpen, in Bolivien, Guyana und Vietnam sowie eine Analyse des regionalen Handels mit Krokodilmolchen in Südostasien tatkräftig unterstützt werden.


Im Rahmen des Jahres der Biodiversität besonders bemerkenswert sind die Anstrengungen von bislang etwa 20 Zoos zu Förderung der lokalen Biodiversität durch Wiederherstellen und Unterhalten von Amphibienlebensräumen und, in besonderen Fällen, die Wiederansiedlung lokal ausgestorbener Arten, wie des Kammmolchs oder des Laubfroschs. Dazu arbeiten die Zoos eng mit lokalen Naturschutzorganisationen und Behörden zusammen. (Bearbeitet, nach einer Pressemitteilung von Dr. Peter Dollinger, VDZ)

   

Hohe Auszeichnung für die Artenschutzprogramme des Allwetterzoos

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Ordensverleihung an Zoodirektor Jörg Adler in Hanoi, Vietnam


In Würdigung seines unermüdlichen Einsatzes für den Schutz bedrohter Tierarten in Vietnam erhielt Zoodirektor Jörg Adler (Bildmitte) den vietnamesischen „Orden für Frieden und Freundschaft zwischen den Völkern“. Es handelt sich dabei um die höchste vietnamesische Ehrung, die einem Ausländer zuteil werden kann. Jörg Adler nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Team des Zoos und dessen Gesellschafter entgegen. Botschafter Rolf Schulze äußerte anlässlich eines Empfanges in der deutschen Botschaft in Hanoi, dass er „die seltene Verleihung dieses Ordens auch als eine Ehre für die Bundesrepublik Deutschland betrachtet“ und sagte dem Allwetterzoo jede weitere Unterstützung für dessen Aktivitäten in Vietnam zu. (Nach Presseberichten vom 14.12.2009)

 

2010 ist Internationales Jahr der Biodiversität

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2010 ist das Internationale Jahr der Biodiversität (IYB), wie es von der UNO-Vollversammlung 2006 festgelegt wurde. Bis dann sollten die Länder Europas den Verlust der Biodiversität gestoppt, die andern Parteien der Biodiversitätskonvention den Verlust mindestens deutlich verlangsamt haben. Im Herbst 2010 findet in Japan zudem die Parteienkonferenz der Biodiversitätskonvention statt. 2010 wird also für die Biodiversität ein wichtiges Jahr. Deshalb werden auf internationaler und nationaler Ebene zahlreiche Organisationen und Institutionen zum Thema Biodiversität aktiv werden.




Seit Ende August 2009 ist das vom Sekretariat der Biodiversitätskonvention (CBD) herausgegebene Logo für das IYB verfügbar (siehe oben). Der internationale Slogan heisst «Biodiversity is life». Die Organisation zooschweiz hat sich abweichend auf den Slogan «Gemeinsam können wir den Verlust an Biodiversität stoppen» geeinigt.

Möglichst viele Institutionen sollen in ihrem Bereich für die biologische Vielfalt aktiv werden. Für die DTG-Mitglieder bietet sich neben ihren unmittelbaren Naturschutzaktivitäten namentlich an, dass sie die Biodiversität mit ihren Inhalten bei ihren Besuchern bekannt machen und ihre Bedeutung für uns alle sowie ihre anhaltende Bedrohung zeigen. Ferner sollten sie im Sinne der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie den Besuchern aufzeigen, was sie zum Erhalt der Biodiversität beitragen können.


(Nach einem Beitrag von Dr. Peter Dollinger vom 27.08.2009)



   

Zoos und Aquarien gemeinsam gegen das Amphibiensterben

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Zoos und Aquarien wollen Kermit & Co. helfen

Welt-Zooverband richtet mit Unterstützung der DTG erstmals Kurs für deutschsprachige Tierpfleger aus


Bern/Chemnitz, 25. Juni 2007 WAZA, der Weltverband der Zoos und Aquarien, will gemeinsam mit seinen Mitgliedorganisationen einen Beitrag leisten, um das drohende massenhafte Aussterben von Fröschen, Kröten und anderen Amphibien zu verhindern. Dazu führt er jetzt in Chemnitz erstmalig einen Kurs zur Ausbildung von Tierpflegern durch. Klimawandel, Lebensraumverlust, Seuchen und andere Gefahren setzen weltweit den Amphibien zu. Bereits sind ein Drittel der rund 6000 Frösche, Kröten, Salamander und Molche auf der roten Liste der gefährdeten Arten aufgeführt und über hundert Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Fachleute befürchten, dass ohne gezieltes Eingreifen den Amphibien ein ähnliches Schicksal droht, wie vor 60 Millionen Jahren den Dinosauriern. Dabei wird es in vielen Fällen nicht möglich sein, Arten nur durch Massnahmen in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten, sondern man wird sie auch langfristig in menschlicher Obhut züchten müssen. WAZA, der Weltverband der Zoos und Aquarien hat deshalb, in Zusammenarbeit mit dem Welt-Naturschutzbund (IUCN), das Projekt „Amphibian Ark“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts sollen langfristige, koordinierte Zuchtprogramme auf die Beine gestellt werden, die von Zoos und Aquarien sowie Privatpersonen unterhalten werden sollen. Um die Zoos im deutschsprachigen Raum auf ihre Rolle in dieser Amphibien-Arche vorzubereiten, hat der Weltzooverband gmeinsam mit seinen deutschsprachigen Mitgliedverbänden (VDZ, DWV und DTG), dem Bundesverband der Berufstierpfleger (BdZ), dem deutschprachigen Zoopädagogenverband (VZP) und der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) einen Kurs organisiert, der vom 27. bis 30. Juni im Tierpark Chemnitz stattfindet. An diesem Kurs, der finanziell auch vom schweizerischen und vom österreichischen Zooverband sowie der Stiftung Artenschutz unterstützt wird, nehmen über 50 Personen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien teil. Sie wollen Erfahrungen austauschen und neue Kenntnisse und Fertigkeiten für die Haltung, die Zucht und den Schutz von Amphibien erwerben. Nach dem Schneeball-Prinzip sollen die Ergebnisse des Kurses innerhalb der deutschsprachigen Zoogemeinschaft weitervermittelt werden, mit dem Ziel, die für ein erfolgreiches Zuchtprogramm notwendige Zahl ausgebildeter Amphibienpfleger möglichst rasch zu erreichen. Ferner soll der Kurs die Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Zoos und privaten Haltern von Amphibien bilden.


Bericht vom: 29.06.2007 11:04:24