Im Zoo Schwerin trafen sich am 7. und 8. Mai rund 50 Fachleute aus Zoos und zoo-nahen Organisationen zur 12. Tagung der gemeinsamen „AG Artenschutz“ von Stiftung Artenschutz und Verband der Zoologischen Gärten (VdZ). Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland inzwischen mehr als ein Drittel der Arten als gefährdet gilt, stand vor allem der Schutz heimischer Tierarten wie Rebhuhn, Feldhamster oder Kiebitz im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden verständigten sich darauf, Artenschutz „vor der eigenen Haustür“ künftig noch stärker auszubauen. Ein zentrales Thema waren dabei Kriterien, mit denen sich besonders schutzbedürftige Arten und neue Projekte identifizieren lassen – etwa der Gefährdungsgrad, positive Effekte auf ganze Ökosysteme sowie die Umsetzbarkeit von Maßnahmen unter Einbeziehung der Expertise moderner Zoos.
Auch mehrere Mitgliedseinrichtungen der Deutschen Tierparkgesellschaft nahmen an der Tagung teil. Sie betonten, wie wertvoll der kollegiale Austausch in der AG Artenschutz ist – insbesondere zu praktischen Erfahrungen aus lokalen Artenschutzprojekten direkt vor Ort.






