Bildungsangebote & Praxis

Vielfältige Formate für unterschiedliche Zielgruppen

Bildungsarbeit in unseren Mitgliedseinrichtungen ist vielseitig, praxisnah und zielgruppengerecht. Wissensvermittlung erfolgt nicht nur über Führungen und Fortbildungen, sondern auch über Beschilderungen, interaktive Lernstationen, Ausstellungen sowie öffentliche Tierfütterungen oder Tierpräsentationen.


Die folgenden Formate zeigen beispielhaft, wie unterschiedlich zoologische Bildungsarbeit gestaltet werden kann. Die Beispiele dienen als Anregung und machen sichtbar, wie Mitgliedseinrichtungen Bildung erlebbar, verständlich und alltagsnah umsetzen.

Zooführungen gehören zu den klassischen und zugleich besonders wirkungsvollen Formaten der Bildungsarbeit. Sie ermöglichen direkte Begegnungen, persönliche Ansprache und eine flexible Vermittlung zoologischer, ökologischer und artenschutzbezogener Inhalte.

Viele Mitgliedseinrichtungen nutzen Führungen, um Tierwissen verständlich und zielgruppengerecht zu vermitteln. Je nach Profil der Einrichtung können dabei heimische Arten, bedrohte Tierarten, ökologische Zusammenhänge oder aktuelle Naturschutzfragen im Mittelpunkt stehen.

Auch öffentliche Tierfütterungen oder Tierpräsentationen verfolgen einen edukativen Ansatz. Sie verbinden Aufmerksamkeit und Erlebnis mit fachlich fundierter Wissensvermittlung und erreichen häufig auch Zielgruppen, die klassische Bildungsangebote nicht aktiv aufsuchen.

Die Vielfalt der Formate zeigt: Bildungsarbeit in zoologischen Einrichtungen ist lebendig, anpassungsfähig und nah an den Interessen der Besucherinnen und Besucher. Die Mitgliedseinrichtungen der DTG entwickeln dafür unterschiedliche Ansätze, die Wissen vermitteln, Neugier fördern und Verantwortung stärken.

Bildungsarbeit findet auch dort statt, wo Besucherinnen und Besucher selbstständig entdecken, lesen und beobachten. Beschilderungen, interaktive (digitale) Lernstationen und Ausstellungen sind deshalb wichtige Bestandteile moderner zoopädagogischer Angebote.

Oft ergeben sich hier auch Kooperationsmöglichkeiten mit Hochschulen oder anderen Bildungseinrichtungen, so dass nicht nur das Ergebnis, beispielsweise eine neue Beschilderung für einzelne Gehege oder zu bestimmten Themenkomplexen ihren Bildungsauftrag erfüllen, sondern die Erstellung und Recherche dazu ebenfalls.

Zooschulen und strukturierte Lernprogramme schaffen verlässliche Formate für vertiefte Wissensvermittlung. Sie verbinden pädagogische Konzepte mit praktischer Anschauung und können altersgerecht auf verschiedene Lernziele abgestimmt werden.

Mögliche Angebote für Zooschulen sind auf den Lehrplan abgestimmte Programme für Schulklassen, Ferien- und Workshopformate für Kinder und Jugendliche, die Veranstaltung von Kindergeburtstagen oder thematische Module zu Artenkenntnis, Lebensräumen etc. für unterschiedliche Zielgruppen

Nicht jede Bildungsarbeit findet ausschließlich auf dem Gelände der Einrichtung statt. Mobile Formate wie Zooschule „to go“ bringen zoologische Themen in Schulen, Kitas oder andere Bildungskontexte und erweitern so die Reichweite außerschulischer Bildungsarbeit.

Solche Formate stärken die Rolle zoologischer Einrichtungen als Teil der regionalen Bildungslandschaft. Sie schaffen Anschlüsse an Schulen und andere Bildungspartner und machen zoologische Themen auch außerhalb des Zoobesuchs erfahrbar.

Rallyes, Suchaufträge und interaktive Entdeckungsformate fördern eigenständiges Lernen und schaffen spielerische Zugänge zu Wissen. Sie eignen sich besonders gut für Familien, Schulklassen und Gruppen, die den Zoo in ihrem eigenen Tempo erkunden möchten.

Mögliche Angebote in diesem Format können je nach Zielgruppe Tierralleys mit Beobachtungsaufgaben, Themenstationen zu Lebensräumen, Anpassungen oder Ernährung sein. Auch im Rahmen von Ferienaktionen oder Familienangeboten mit Lern- & Mitmachelementen bietet sich dieses Format an.

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